Nana_Rebhan_Welcome_and_Goodbye
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Welcome Goodbye// Alle wollen nach BERLIN!

Als Berlinerin muss und will ich dieses coole Projekt natürlich unterstützen! Nana Rebhan wird im Sommer 2012 die Dreharbeiten ihres zweiten Films über ein umstrittenes Thema beginnen: Welcome Goodbye – ein Dokumentarfilm, der der Frage nachgeht, ob es einen sanften und nachhaltigen Tourismus für Berlin geben kann? Neben Nana arbeite eine Reihe Freiwilliger Berliner (unter anderem übrigens mein Bruder Constantin) mit an dem Projekt. Eine tolle Sache, die endlich mal zum Thema gemacht werden muss! Was sagt Ihr dazu? Verfolgt die Truppe außerdem bitte auf Facebook!

Alle genauen Infos, Bilder und Trailer findet Ihr hier:

Welcome Goodbye videobotschaft from Marian Marx on Vimeo.

In kaum einer anderen Großstadt wird das Thema Tourismus so sehr aus xenophoben Positionen betrachtet wie in Berlin. Der Senat sehnt sich nach mehr als 30.000.000 Übernachtungsgästen bis 2020. Viele Bürger bangen bereits um die berühmten Freiräume – sie haben Angst vor steigenden Mieten, Gentrifikation, Verdrängung usw. Die Nachricht von der Bürgerversammlung „Hilfe die Touris kommen!“ im Frühjahr 2011 ging um die Welt. Von New York bis London, von Paris bis München berichteten die Medien darüber und schrieben von einer Rufschädigung.  Die extreme Linke hingegen rief zum „Touristenbashing“ auf und gleichzeitig tauchten überall in Kreuzberg Aufkleber mit dem Aufdruck „Berlin Does Not Love You“ auf. Die Vokabel vom „Dauertouristen“ machte die Runde, einer jener Begriffe, der definieren soll, wer dazugehört und wer nicht. Ist das alternative Kreuzberg – zu 90% von Zugezogenen bewohnt – ein Zentrum des Fremdenhasses?

 

Sind die Ängste der Berliner berechtigt? Zerstören stetig wachsende Touristenhorden, insbesondere die besonders verhassten, weil lauten und schmutzenden „Easyjetsetter“ aus Ländern mit höheren Lebenshaltungskosten die ganz besondere Atmosphäre, den einzigartigen Kiez und die viel gepriesenen Berliner Freiräume? Sind die Touristen schuld an der Gentrifizierung? Gibt es Alternativen? Sanften und nachhaltigen Tourismus für  Berliner Biotope?

All diesen Fragen will ich nachgehen mit einem kritischen Blick, um ein kontroverses, allen Seiten betrachtendes, buntes Porträt des Tourismus in Berlin zu drehen.

Eine Crowdfundingkampagne auf der Plattform „startnext“ soll ein Teil des Budgets finanzieren.
Die Kampagne läuft bis Ende Mai 2012 – während dieser Zeit sind auch verschiedene Aktionen, etwa Flashmobs, geplant.

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