Mehr KREATIVITÄT für mehr INDIVIDUALITÄT:
So wird jeder zum Mode-Designer.
Februar 22, 2010 | Erstellt von conleys | Keine Kommentare
Mit steigender Produktauswahl aus der vernetzten Welt steigt auch das Bedürfnis nach Einzigartigkeit und Selbstverwirklichung. Und wie erreichen wir das? Indem wir selbst Einfluss nehmen auf das, was wir tragen. Dank kreativen Köpfen und virtuellen `Designstudios´ bleibt es nicht mehr bei den Plattformen, die für uns XXL-Shirts (wahlweise auch Tassen und Kissen) mit dämlichen Sprüchen bedrucken. Die Angebote reichen von trendy Schuhen zu Schmuck bis hin zum Verkauf der komplett selbst entworfenen Stücke. CONLEY´S findet den Trend namens Mass Customization zum Austoben toll. Und wer weiß, was aus den jungen Gestaltern wird? Schließlich fing fast jeder große Designer mal mit der Motivation an: „Ich wollte endlich das perfekte Teil für mich finden.“ Hier ein paar unserer Favoriten.
1)
Die Macher von Shoes of Prey wollen der Suche nach dem perfekten Schuh ein Ende setzen. Auf ihrer Website können wir Heels und Ballerinas gestalten, indem wir Material und Farbe, den Grundschnitt und die Dekoration selbst aussuchen. Stiefel oder Sneakers sind wohl zu aufwendig, aber für den Sommer freuen wir uns besonders auf Wedges und Gladiatoren-Sandalen.
2)
Statement-Jewellery ist immer das heiße Ding bei den Stars. Rockberries verwirklicht nun auch unsere kühnsten Echtschmuck-Träume. Das Designen macht richtig Spaß, da wir per Drag and Drop Steinchen an Steinchen setzen können. Unter „Men Only“ können sich orientierungslose Männer beraten lassen, wenn sie ihrer Liebsten etwas schenken wollen. Der Schmuck wirkt teilweise etwas schwer bis, na ja, unmodern, aber es gibt auch coole Designs wie die Rockstarkette.
3)
Das erste Malen-Nach-Zahlen-Kleid der Welt kommt aus Holland. Dort haben der Modedesigner Berber Soepboer und der Grafikdesigner Michiel Schuurmann ein Kleid mit Schwarz-Weiß-Muster entworfen, das jeder selbst colorieren kann. Das Set mit Textilmarkern wird dazu geliefert. Der asymmetrische Schnitt ist ein guter Ansatz, aber irgendwie wird uns schwindelig bei längerer Betrachtung. Trotzdem: Daumen hoch für eine Idee, bei der das Gestalten mal nicht virtuell stattfindet.
4)
Exuve ist eines der interaktiven Portale mit besonders anspruchsvollen Modellen. Fashion-Enthusiasten können dort ihre Entwürfe hochladen und von der Community bewerten lassen. Die Gewinner des Monats bekommen eine Prämie und verkaufen ihre Teile in der Exuve-Boutique. Alle Mann ran ans Zeichenbrett!
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