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Allgemein Styling

STOFF ÜBER STOFF: SAMT

Er ist weich, er ist edel, er ist trendig: Samt ist zurück und verzaubert Designer wie auch Fashionistas. Doch woher kommt eigentlich das schöne Stück Stoff, was macht es zu dem, was es ist und wie erkennen wir die Unterschiede? Es folgt ein wenig Angeberwissen:

Wie so oft, waren es die gut Betuchten und Adligen, die den Samt zum Kult machten. Zu der Zeit waren es dann Stoffe aus Meißen, Zwickau, Berlin und Krefeld, die die damaligen Modeanhänger entzückten. Der letzte Schrei: „Lindener Samt“. Jahrhunderte ist das her. Zuvor waren es die Perser, die dem Samt Gold- und Silberfäden einweben ließen und die Stoffe dann als Raum-Dekor nutzten. Dafür eignete sich der Samtbrokat hervorragend, da Samt eine feste Haptik und entsprechendes Gewicht mitbringt. Das entsteht übrigens durch das köperbindende Grundgewebe, in das ein weiteres Fadensystem eingewebt wird. Das macht den Stoff nicht nur schwerer, auch werden so die Schlaufen eingearbeitet, die später durchgeschnitten werden und dann für den charakteristischen Flaum sorgen. Puh. Genug Schlaumeier-Wissen? Nur noch ein schneller Fakt: Während früher die Designer zur Naturseide griffen, wird Samt heute häufig auch aus Baumwolle oder Chemieseide gefertigt. Samt. Ein schöner Trend. Kein Wunder also, dass Ihr auch im Shop das ein oder andere schicke Teil findet …

Samt
Bild: Andrew Buckin / shutterstock.com

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