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Schutzengel Premiere // Til Schweiger im Interview

Morgen ist es soweit, ich werde auf die Premiere des neuen Films „Schutzengel“ von Til Schweiger in Berlin gehen. Natürlich bin ich total aufgeregt, da ich ihn ja bereits für unser Juni Magazin zu dem Film interviewt habe. Nun ist der Tag gekommen und der Film kommt in die deutschen Kinos! Wie muss sich ein Regisseur und Schauspieler wie Til Schweiger in solch einem Moment fühlen? Hat er doch selbst die Hauptrolle  und seine Tochter die zweite Hauptrolle in dem Film übernommen. Aufregung, Nervosität, Angst? Vor drei Monaten äußerte er sich so zu dem Thema!

Ps: Mein größtes Problem – WAS ZIEHE ICH NUR AN?

Interview Conleys-Magazin

„Wenn ich
weine, weinen die anderen auch“

ICH HABE DEN DEUTSCHEN VORZEIGE-SCHAUSPIELER IN BERLIN
GETROFFEN UND MIT IHM ÜBER SEINEN NEUEN FILM „SCHUTZENGEL“
GESPROCHEN. DABEI ERFUHR ICH, DASS ES MEISTENS GUT WIRD,
WENN ER WEINT UND WER IHN IN SEINEM LEBEN SCHON GERETTET HAT. EIN INTERVIEW, DAS PERSÖNLICHER WURDE, ALS MAN ES ZUNÄCHST
ERWARTEN DURFTE.

In deinem neuen Film „Schutzengel“ spielst du einen ehemaligen KSK Soldaten, der das Leben eines jungen Mädchens schützt. Wie ist es, das eigene Leben für jemanden zu riskieren?
Im wahren Leben musste ich das noch nicht. Doch es ist eine schöne Rolle – Max hat viele Probleme – den Glauben an Gerechtigkeit verloren, weil er sich seinem besten Freund gegenüber schuldig fühlt, der unter anderem seinetwegen seine Beine verlor. Das Mädchen gibt ihm Hoffnung. Er beginnt, wieder Gefühle zu entwickeln.

Hattest du selbst schon mal einen Schutzengel?
Zu Drehbeginn habe ich von meiner Putzfrau einen Schlüsselanhänger bekommen, der war aber so hässlich, dass ich ihn nicht tragen wollte, dennoch behielt ich ihn. Auf dem Dreh ist dann tatsächlich so viel passiert, dass ich glaube, dass er mich doch beschützt hat – uns!

Hat dich schon mal jemand gerettet?
(überlegt) Ad hoc würde ich nein sagen, allerdings bin ich in Polen mal im Heli durch die Berge geflogen und wir sind in ein Windloch geraten – der Heli ist wie ein Stein in die Tiefe gestürzt. Der Pilot konnte ihn in letzter Minute abfangen, zurück auf dem Boden, konnte er es selbst nicht fassen – er dachte, er schafft es nicht – er hat uns auf jeden Fall gerettet…

Wie viel Til sehen wir in deinen Rollen?
Viel, ich fülle meine Rolle mit meinem Erlebten, meiner Fantasie, ich suche immer Schnittstellen zu der Person und entscheide dann, ob ich mich damit identifizieren kann. Ich spiele mich nicht selbst, suche aber Parallelen.

Deine Filme treffen immer den Nerv der Zuschauer. Denkst du, das liegt daran, dass du oft mit deinen Töchtern spielst?
Klar hilft das, die beiden machen es ja auch super. Aber auch ein Heiner Lauterbach, Moritz oder Herbert Knaup sind Gründe für den Erfolg. Aber ich glaube nicht, dass es immer so erfolgreich ist, weil meine Töchter mitmachen, ein anderes Mädchen hätte es vielleicht noch viel besser, vielleicht aber auch schlechter gespielt.

Mit der Tochter ist es, rein emotional gesehen, aber schon einfacher, oder?
Absolut, auch bei „Kokowääh“ mit der kleinen Emma ist es ja klar, da ist so ein Grundvertrauen da, das hilft sicherlich enorm.

Wie kam dir die Idee zu „Schutzengel“?
Als ich in den USA den Film „This Means War“ mit Reese Witherspoon drehte, lernte ich Paul kennen, der war dort für das Militärtraining zuständig und früher selbst beim Militär gewesen. Er erzählte mir viele Geschichten und Erlebnisse – so sind wir gemeinsam auf die Idee des Films  gekommen.

Hat so ein emotionaler Film Einfluss auf dein wahres Leben?
Also in der Zeit, in der ich gedreht habe, hat der Film einen großen Einfluss auf mein Leben. Dann ist der Film das Wichtigste, in dem Moment, da gibt‘s nichts drum herum. Dann ist es von großem Vorteil, die Familie am Set zu haben – das ist Gold wert. Schließlich muss ich mich auch um Regie, Schnitt und die anderen Schauspieler kümmern.

Remake in Amerika in Planung?
Ja, und ich werde dann auch wieder Produktion und Regie machen, Luna wird wieder die Rolle der Nina spielen, meine Rolle wird durch einen amerikanischen Star ersetzt, das würde mit mir nicht funktionieren. Im Gespräch ist Billy Bob Thornton – er hat Teile des Films gesehen und war begeistert. In Deutschland wollte ich allerdings die Rolle selber spielen, schließlich gibt es diesen Twist aus Drama und Action hier in der Form kaum. Und wenn ich solange an einem Buch schreibe, will ich auch die Hauptrolle spielen. Sorry, aber da bin ich egoistisch. (lacht)

Du willst mit dem Film auch auf die allgemeine Thematik aufmerksam machen, wie war es für dich, über so ein bedrückendes Thema zu schreiben?
Es gibt Szenen für Moritz, da habe ich echt angefangen zu weinen während des Schreibens. Und dann wusste ich, wenn ich weinen muss, heult das Publikum auch und dann wird‘s gut, dass weiß ich einfach! Das ist eben auch eine sehr berührende Beziehung zwischen den beiden…

Themenwechsel – deine Kinder sieht man häufig, deine Freundin nie in Filmen…
Ja, Svenja ist eher kamerascheu. Vorstellen kann ich es mir, wenn sie alle anderen im Casting weghaut – klar!

Dürfen wir uns auf weiteren Schauspielnachwuchs bei euch beiden freuen?
(schmunzelt) Mal schauen …

Danke Til!

TIL SCHWEIGER
AUF EINEN BLICK!
WENN MAN TIL SCHWEIGER AUF DEN GALAS UND VERLEIHUNGEN SO NEBEN SEINER FREUNDIN SVENJA AUF DEM ROTEN TEPPICH STEHEN SIEHT, DANN MEIST EHER CASUAL IN DUNKLEN FARBEN. NUR EINES DARF SO GUT WIE NIE FEHLEN -SEIN HUT!!

Hut oder Krawatte? Hut, ganz klar!
Job oder Freizeit? Definitiv Job
Bist du eher Peter Pan oder Prinz? Peter Pan
Berlin oder Hamburg? Berlin und Hamburg
Schwarz oder Weiß? Weiß!
Action oder Drama/Liebe?
Am besten alles drei auf einmal

Tils Fashion-Evergreen: Brauner Pullover
Mode no-go: Khakishorts und Poloshirts

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