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Allgemein Backstage

Kate Nash im Interview – Girls Talk mit einer starken Musikerin

Samstagabend in Hamburg, drei Grad an der Außenalster und wir warten aufgeregt im Kaminzimmer des
George Hotels auf unsere Interviewpartnerin Kate Nash. Jeder kennt ihr Album „Foundations“ – doch das niedliche Pop-Sternchen am Klavier schlägt jetzt eine neue Richtung ein – girly war gestern! Punk ist heute! Also, wer erwartet uns? Die Sängerin und Songwriterin zeigt sich mittlerweile stark, kämpferisch und mit ihrer All-Girl-Band-Attitüde von einer komplett anderen Seite. In ihrem mit Punkbandstickern beklebten Bass hat sie ein neues, beeindruckendes Spielzeug für sich gefunden. Doch die NeuerŽung der eigenen Person ist ein heikles Spiel. Kommt nicht bei allen Fans gut an. Egal – wir sind fasziniert von der neuen Kate. Ein wenig gestresst, mit großen Shoppingbags in der Hand und einer perfekt sitzenden Rockabilly-Frisur betritt sie die Hotellobby. Begrüßt uns winkend mit einem so zauberhaften Lächeln, dass wir gar nicht anders können, als kräftig mit zu winken. Kurz aufgefrischt mit ihrem Beautyliebling (matter Lippenstift, wie wir später erfahren) begrüßt sie uns barfuß und in einer lässigen Schwarz-Kombi in ihrer Alsterblick-Suite.

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KATE, WELCHE DINGE HABEN DICH IN LETZTER ZEIT BEEINDRUCKT?

Der Film „Blue is the warmest Color“ – ein französischer Film, der gerade rausgekommen ist. Es geht um ein Mädchen, das in ihrer Beziehung bemerkt, dass sie eigentlich in ein Mädchen verliebt ist. Prinzipiell geht es also um die Entdeckung ihrer neuen Sexualität und die Liebe zum anderen Geschlecht. Besonders die Schauspielerin macht den Film zu etwas Besonderem, aber auch die Aufnahmen sind so wunderschön und gelungen, dass ich großer Fan
bin. Was gibt es noch? (Kate überlegt, strahlt plötzlich bis über beide Ohren) Chris HadŽ eld! Der NASA-Astronaut. Ich bin total besessen von ihm! Er hat auf YouTube diese großartigen Videos gepostet, während er im Weltraum war – singend, Gitarre spielend – alles im All! Die Schwerkraft ist schon verrückt (lacht). Aliens, Ufos – diesen ganzen Kram Ž finde ich gerade total spannend. Also eigentlich alles, was mit Weltraum zu tun hat. Ach und solltet ihr den Film „Gravity“ noch nicht gesehen haben: Schaut ihn euch auf der größten Leinwand an, die ihrŽ finden könnt! Es ist, als wäre man im Universum – unglaublich!

WIR ALLE HABEN DINGE, OHNE DIE WIR DAS HAUS NICHT VERLASSEN.  OHNE WAS WÜRDEST DU NICHT RAUSGEHEN?

Meinen Laptop … er ist superschwer und na ja … uralt! Aber ich muss ihn überall mit hinnehmen, weil ich so viele E-Mails und Erinnerungen darauf habe. Ich mag es, von ihm aus zu arbeiten. Er begleitet mich einfach schon so lange!

WANN HAST DU DICH DAZU ENTSCHIEDEN, BASS ZU SPIELEN,
UND WARUM?

Ich habe schon vorher in einer Punkband Bass gespielt und es von Anfang an geliebt. Es ist ein so starkes und mächtiges Instrument – und außerdem macht es einfach Riesenspaß, Songs darauf zu schreiben. Mit ihm um den Hals fühle ich mich stärker. Ich glaube, es gibt viele Bassisten, die in Bands untergehen … wenn man aber richtig gut ist, kann man mit dem Bass schnell das führende Instrument in einer Band spielen!

Das ganze Interview findet ihr in unserem Blättermagazin unter: http://static.conleys.de/katalog940C/

 

Photos by Christopher Daday

 

KN_005   London Fashion Week 2013 - Pam Hogg Modenschau

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