Allgemein Beauty Impressions

Die Frau am Meer // 3. Shootingtag in der Normandie

Der vorletzte Shootingtag fand in der Nähe von Deauvill in der Normandie statt. Nach zwei Stunden Autobahnfahrt,  fuhren wir eine kleine unbefestigte Strasse mit unserem Multivan hinab, wurden ordentlich durchgeschüttelt und hielten schließlich auf einem kleinen Parkplatz. Ausgestiegen, machte ich mich sofort mit dem Fotograf auf die Suche nach geeigneten Plätzen zum fotografieren … Zunächst kämpften wir uns durch ein Dickicht aus Brommbeerbüschen und Wildwuchs quer über einen kleinen Trampelpfad bis wir schließlich ein Licht am Ende des Grüns sahen. Und ich kann nur sagen, was wir da zu sehen bekamen, ließ zumindest mich kurz Innehalten. Vor uns eröffnete sich riesiges, wunderschönes, nicht enden wollendes Meer-Panorama. Über eine kleine Steintreppe, die sich den gesamten Hang herab schlängelte, stapften wir also bis ganz nach unten. Doch viel weiter kamen wir nicht – die Flut machte es uns unmöglich die Gegend zu erkunden. Also wanderten wir etwas grummelnd zurück zu unserem Team. Wo Ina schon fleißig am pinseln, tupfen, malen und tuschen war. Nach kurzer Lagebesprechung entschieden wir uns abzuwarten, bis dass Meer zurück geht. Dass passierte schneller als erwartet, und wir gingen alle, samt Kleider, nach unten zum Fuße der kleinen Steuintreppe, die nun vollkommen im Trockenen lag.  Mittlerweile war es schon sieben uhr, zu dieser Uhrzeit beginnt langsam die „blaue Stunde“, in dieser Zeit hat man ein besonders tiefes und schönes Licht. Perfekt für uns. Und so schossen wir ein Bild nach dem anderen, die Motive flogen nur so in den Kasten. Erst als wir unser Model Luize (Mega Model Agency) für die letzten Posen in den nassen Sand legen mussten wurde es etwas zäher – doch Fotograf und Model lösten die Situation perfekt und schossen, wie ich finde die schönsten Bilder des Tages. Alles in Allem ein wunderschöner Tag und wir waren glücklich als wir unsere 7 Sachen packen und nach oben zum Van gehen konnten. Alles eingepackt, in freudiger Vorfreude auf etwas warmes zu Essen platzierten wir uns also im Van um los zu fahern. Und genau da bestand das Problem, unser liebes Auto hatte nämlich überhaupt keine Lust uns zurück nach Paris zu bringen. Batterie leer!! Zum Glück fanden wir, bzw. besser gesagt, wir wurden gefunden, von einer sehr netten Französin, die uns Ihr Auto zu verfügung stellte und einem Mann der das Starthilfekabel organisierte. Und Zack, an war die Kiste und wir in Null-Komma-Nix in Paris. Danke noch mal an die lieben Helfer und ans ganze Team für diesen wirklich schönen Tag!

Leonie

Write a comment