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CONLEY’S Modelcontest // Miriam in Kuala Lumpur Teil II

Miriam hat ihren ersten Shootingtag und bekommt in der Nacht kaum ein Auge zu. Wie sie den Tag übersteht, überlebt und genießt erzählt sie Euch exklusiv bei uns.

 

Viel Spaß

Eure Lille

 

 

Der nächste Tag bringt ein gemeinsames Frühstück mit Drachenfrüchten als Highlight für mich. Hätte nie gedacht, dass diese pink-grünen Früchte eine weiß-schwarz gepunktetes Inneres besitzen und wie eine Mischung aus Kiwi und Irgendwas schmecken. Ein Augenschmaus.
Beim Frühstück darf ich einen Blick in die Kataloge und Magazine werfen und lausche gespannt den Kommentaren, die das Team aus Fashion-Profis von sich gibt. Obwohl die Tage mit Conley’s meine erste Begegnung mit dieser Branche sind, fühle ich mich pudelwohl. Die gemeinsamen Essen gestalten sich immer als durchaus amüsant, die Leute sind unkompliziert und top gelaunt, was mich schnell vergessen lässt, dass ich eigentlich fremd bin.
Die freie Zeit verbringen wir in der Sonne am Pool, unglaublich im November (Ich hab nicht mal Sonnencreme dabei, daran hab ich beim Packen einfach nicht gedacht) in der Mall oder beim Pilates.

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich in der Nacht vor meinem ersten großen Shooting lang genug Schönheitsschlaf gehalten hätte….
Ich liege also im Bett, meine Haare sind voller Spangen und Klammern, ich male mir sämtliche Szenarien aus und frage mich dabei immer wieder, wie ich mich morgen anstellen werde. Am nächsten Morgen bin ich natürlich schon vor dem Wecker top fit und tanze fürs Make up an. Die Mädels dort sind schon eifrig beschäftigt und ich bestaune die Make up Künste, die sich auf dem Gesicht des anderen Models abzeichnen. Als ich selbst an der Reihe bin, genieße ich einfach nur das Gefühl und den abschließenden Blick in den Spiegel. Ich sehe anders aus, aber sehr zu meiner Zufriedenheit.
Es ist 7.30 Uhr und das Team hat am Pool schon alles vorbereitet. Auch ein überraschender Regenschauer kann die Stimmung nicht trüben.
Im Park bin dann ich an der Reihe und ich muss zugeben, dass es doch eine gewisse Weile dauert, bis man mit der Situation warm wird. Da laufen viele Menschen um dich herum, bleiben stehen, machen Bilder und beobachten dich ganz genau, neben dir steht das Team, immer bereit, die Kleider richtig hinzuzupfen oder das Make up zu perfektionieren und vor dir, da sitzt, steht oder liegt der Fotograf. Nicht ablenken lassen, sage ich mir. Versuche, professionell zu sein. Bis die Bilder im Kasten sind, dauert es eine Weile: Passanten laufen durchs Bild, der Wind weht mir die Haare ins Gesicht, das Licht hat sich geändert, meine Bewegungen waren zu schnell oder zu weit, so dass man den Hintergrund nicht sehen kann. Wie man sieht, tragen unzählige Faktoren zum Gelingen eines Foto bei, das nachher im Katalog kurz beäugt wird, bevor man die Seite umblättert. Conley’s investiert viel Sorgfalt ins Detail, in die Auswahl des Produktionsortes, der Kleider wie der Models. Deswegen auch Ziele wie Kuala Lumpur: Wenn im Hintergrund meines Bildes die Petronas Towers zu sehen sind, fragen sich die Kunden des Kataloges sicher, wo das Foto denn aufgenommen wurde. Das ist etwas Besonderes.
Irgendwann stellt sich Spaß und Freude ein und ich genieße die Aufmerksamkeit, die auf mich gerichtet ist, hat man ja auch nicht alle Tage. Besonders das gemeinsame Shooting mit dem anderen Model macht viel Spaß.
Als Fazit meines ersten Modeltages würde ich sagen, dass ich eindeutig Spaß hatte und dem Team dankbar bin, dass sie mich so gut unterstützt und beraten haben. Selbstkritisch bekenne ich natürlich auch, dass meine Leistung sicher steigerungsfähig ist, aber fürs erste bin ich sehr zufrieden. Am Abend gehe ich beschwingt ins Bett und lasse noch einmal den Tag Revue passieren. So viele neue Eindrücke gilt es zu verarbeiten, aber irgendwann verabschiede ich mich doch ins Land der Träume, denn nichtsdestotrotz war der Tag anstrengend.

 

Wie es weitergeht, seht ihr morgen.

Eure Miriam

 

 

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