modelundmiri
About Us Allgemein Travel

CONLEY’S Modelcontest // Miriam in Kuala Lumpur Teil I

Hallo Ihr Lieben,

Ihr erinnert euch an den Modelcontest (Seite 5), den wir Mitte des Jahres in unserem 1. Magazin angekündigt haben? Die Bewerbungen überstiegen weit, weit (!!!) unsere Erwartungen. Es gab so wahnsinnig viele tolle Einsendungen mit teilweise hochprofessionellen Bildern & Geschichten. Wir waren total begeistert! Aufgrund der tollen Resonanz wird das sicher nicht der letzte Contest gewesen sein.

Aus den vielen Einsendung hat die Jury sich letztendlich für die reizende Miriam entschieden, die zu diesem Zeitpunkt kurz vor ihrem Examen stand – für sie ist ein Traum in Erfüllung gegangen. NEXT STOP: Kuala Lumpur!

Für Euch hat sie ein kleines Reisetagebuch geschrieben, dass wir Euch in 3 Teilen vorstellen werden. Viel Spaß beim Lesen und wer weiß, vielleicht seid ihr ja beim nächsten Mal dabei?!

Und jetzt viel Spaß,
Eure Lille

Raus aus der Vorlesung und rein ins Vergnügen.

Mein Flugmonitor flackert, die Route ist nur schwer zu erkennen, aber die Richtung ist klar: Nach Osten wird die Reise gehen und zwar nach Malaysia. Von Stuttgart nach Kuala Lumpur, praktisch einmal um die halbe Welt. Meine erste Reise nach Asien steht vor mir und ich bin total aufgeregt, weil ich nicht weiß, was mich dort erwarten wird. Ehrlich gesagt weiß ich, was mich erwartet, ich werde nämlich meinen Gewinn einlösen:

Einen Aufenthalt im Luxushotel mit dem Team von Conley’s, ein Fotoshoot für deren Katalog und sicherlich viele neue, aufregende Erlebnisse. Ich freue mich riesig, vor allem, wenn ich an meine armen Kommilitonen denke, die jetzt im Hörsaal rackern und ich, ich fliege in die Sonne, ins Warme. Reisen ist doch einfach immer eindrucksvoll und gewinnbringend.
Natürlich kommt man mit den Sitzpartnern ins Gespräch und wie es der Zufall so will, sitze ich neben der Make Up Artistin, die auch für Conley’s unterwegs ist. Da wir ca. neun Stunden Zeit haben, erfahre ich schon mal einiges über das A&O der Stylisten, über die Arbeit am Set und darüber, wie eine Produktion so ablaufen kann.

Im Anflug auf Kuala Lumpur springen mir sofort die Reisfelder und Palmenhaine ins Auge, alles ist grün und in der Ferne schimmert das Meer.
Nach dem Touch down stoßen wir beim Baggage Claim auf den Fotografen unserer Produktion (hört sich cool an „unserer Produktion“ zu sagen, einfach super, da mal reinschnuppern zu dürfen) und auf ein weiteres Teammitglied. Gemeinsam geht alles einfacher, vor allem, wenn einer intelligenterweise schon Euros in Malaysische Ringitt getauscht hat und sich daher die Etappe vom Flughafen zum Hotel für alle sehr angenehm gestaltet. Ein herzlicher Dank an den Fotografen!!
Während der Taxifahrt gewinne ich die ersten Eindrücke von Malaysias Hauptstadt, in der Ferne kann man sogar schon die reflektierenden Türme der Petronas Towers erkennen. Der Taxifahrer, der für mich als Deutsche unüblicherweise rechts sitzt, will von uns wissen, wie hoch wir die Tower einschätzen. Wir einigen uns auf ca. 450 m mit 110 Etagen, womit wir natürlich fast richtig liegen. Ich bin schon gespannt, wie sich die doch sehr fotogenen, höchsten Zwillingstürme der Welt auf den Fotos machen werden.
Gleich bei der Ankunft am Hotel Mandarin Oriental bekomme ich die Gastfreundlichkeit der Bediensteten des Hotels zu spüren. Die Taxi- und Hoteltüren öffnen sich praktisch ohne eigenes Zutun und überall blickt man in freundliche Gesichter, unter denen sich auch die restliche Crew des Conley’s Team befindet. Sehr herzlich werden wir in Empfang genommen und ich fühle mich gleich wohl und willkommen. Alles ist bereits geregelt, wir dürfen Ansprüche zwecks Zimmer stellen und werden gleich zum Abendessen eingeladen. Da fühlt man sich doch aufgehoben, als ob man schon immer dabei gewesen wäre.
Im 17. Stock beziehe ich mein Einzelzimmer, die Scheiben geben einen gläsernen Blick über die Stadt frei, sogar die Brücke, die die Petronas Tower verbindet, ist zu erkennen. Natürlich schmeiße ich mich erstmal aufs Bett und nehme mir einen Moment Zeit, um zu realisieren, wo ich mich nach 14 Stunden Reise befinde. Die Uhr muss ich natürlich auch noch umstellen, sieben Stunden vor, d.h. es ist bald Zeit fürs Abendessen. Das Bad ist der Hammer und ich brauche eine Weile bis ich alle Funktionen und Schalter meines Zimmers ausprobiert habe.
Die Einladung zum Abendessen nehme ich natürlich gerne an, da ich ja das Team kennenlernen will, erfahren will, was während der Tage auf mich zukommen wird und natürlich gerne von den Erfahrungen der anderen profitieren würde.
Das Dinner bringt für mich mein allererstes Sushi mit sich und einen verzweifelten Kampf mit den Essstäbchen. Aber ich schlage mich tapfer und entwickle im Laufe der nächsten abendlichen Restaurantbesuche gewisse Stäbchentechniken, mit denen ich bei all den asiatischen Köstlichkeiten trotz gewissem Arbeitsaufwands satt werden kann.

Fortsetzung folgt…

Eure Miriam

 

 




Write a comment