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CONLEY’S Modelcontest // Miriam in Kuala Lumpur Teil III

Als das Team nach Beendigung der Produktion Kuala Lumpur verlässt, bleibe ich für weitere zwei Tage alleine im Hotel zurück, da ich leider nicht mit nach Kambodscha gehen kann. Obwohl ich etwas traurig bin, dass all die lieben und lustigen Leute abgereist sind, freue ich mich auf die Zeit, die mir noch bleibt, um Kuala Lumpur auf eigene Faust zu entdecken. Mit Reiseführer und malaysischen Ringitt ausgestattet begebe ich mich auf eine Tour durch die Stadt. Der „Hop on-Hop off“ Bus bringt mich einmal quer durch die Stadt, wobei ich überall aussteige, wo es mir gefällt: In China Town drängle ich mich durch das Gewühl und feilsche mit den Händlern um passende Preise, im Central Market fülle ich meine Taschen mit Andenken für daheim. Es folgt ein Fotostopp am National Palace, wo ich mich mit den berittenen Wachen ablichten lasse, so richtig touristisch eben. Der KL Tower Aufzug bringt mich 450m über die Stadt, was mir einen guten Rundumblick und Orientierung bietet. Auch finden hier traditionelle malaysische Tänze statt. Mein nächster Halt ist der Botanical Garden. Innerhalb des Gardens befindet sich der Bird Park, das größte Freifluggehege der Welt. Während ich durch die verwunschenen Gärten und Wälder laufe, muss ich Platz machen für einen Pfau, der vor seiner Herzensdame ein Rad schlägt und mir damit den Weg versperrt. Außerdem fallen immer mal wieder Dinge von den Bäumen, die man nicht auf den Kopf bekommen möchte. An den angelegten Wasserstellen tummeln sich Pelikane, Flamingos und allerhand buntes Federvieh, ich weiß gar nicht so richtig, wo ich zuerst hinschauen soll. In der Lodge unter Palmen genehmige ich mir einen Wassermelonensaft (kann ich nur empfehlen) und genieße das Rufen der Papageien im Hintergrund, die Wärme im November und die Nähe desHornschnabel Kakadu, der mir allerdings schon fast zu nahe kommt. Die Tour führt mich weiter zum Merdeka Square, der National Mosque und zum Sri Mahamariamman Tempel. Kirchen, Tempel und Moscheen auf einem Fleck zu sehen ist sehr beeindruckend und spiegelt die kulturelle Vielfalt Malaysias wieder. Sämtliche Religionen leben hier in gegenseitigem Respekt und Achtung  nebeneinander und auch mir als Europäerin wird respektvoll umgegangen, solange man sich an gewisse Sitten und Regeln anpassen kann.

Bevor ich mich am nächsten Tag zum Flughafen aufmache, nehme ich mir noch ein Taxi zu den Batu Caves. In diesen Höhlen, die nur durch einen steilen Aufstieg zu erreichen sind, befinden sich Schreine und hinduistische Tempel. Der Aufstieg wird von einer monumentalen, goldenen Götterstatue bewacht, auf der kleine Äffchen herumturnen. Diese eigentlich so süßen Affen sind relativ aufdringlich und ich halte einen kleinen Sicherheitsabstand. Zwei Stunden halte ich mich in den Tropfsteinhöhlen auf, von denen aus man in der Ferne die Tower im Dunst des Nachmittags erkennen kann. Etwas wehmütig mache ich mich dann wieder auf den Rückweg zum Hotel. Es gäbe noch so viel zu entdecken, aber ich muss meine Zelte abbrechen.

Mit U- Bahn und Zug lande ich schließlich am KL Central, dort kann ich schon mal mein Gepäck einchecken, bevor ich  mit dem Shuttle dann zum KL International Airport fahre.

Mein Flug geht um Mitternacht und alles klappt perfekt. Ich habe sogar drei Plätze für mich und kann wunderbar schlafen.

Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Reise unternehmen durfte und komme euphorisch und erholt nach Stuttgart zurück. Jetzt hab ich aber was zu erzählen.

Alles Liebe

Eure Miriam

 

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