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Frauen sind schon ein Phänomen. Mit manchem Handtaschen-Inhalt könnten wir sieben Wochen auf einer einsamen Insel überleben. Wusstet Ihr, dass eine britische Handtasche im Durchschnitt so viel wiegt wie ein kleines Haustier? Einer Studie nach enthält sie neben dem Handy Überlebenswichtiges wie Kulis, Schlüssel, Lippenstifte, Deos und auch Zahnbürsten, Ersatzunterwäsche oder Nähkästchen. Respekt. Für soviel Stauraum bräuchte ich einen Lageplan. Aber für uns alle gilt: Egal ob als mobiles Zuhause, Fashion-Item oder Reisegepäck, die Handtasche gehört zu unseren wichtigsten Begleitern.

Hier ein paar frische Sommerteile – als „Haute Couture“ und „Ready to Wear“:

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Das wär was für die britischen Gepäckheberinnen: Die Reisetasche aus der Kollektion „Papier“ besteht aus einem synthetischen Papier und wiegt nur 135 g. Sie ist robust, wasserdicht und zu 100 % recycelbar. Herzlichen Glückwunsch an Saskia und Stefan Diez für den Deutschen Designpreis 2010!

Hmm, sieht die Apfeltasche saftig aus. Leider kann man sie weder essen, noch tragen, denn es gibt sie nur auf Werbeplakaten. Die italienische Foodmarke VitaSnella will mit der Kampagne „Fruit-à-porter” ausdrücken, dass wir mit den neuen Fruchtcrackern immer das beste Obst dabeihaben. Noch mehr Proviant für unseren Inselaufenthalt.

Der pieksige Kaktus scheint geradewegs von der Insel zu kommen. Die amerikanische Designerin Kathleen Dustin spezialisiert sich mit ihren Taschen neuerdings auf Natürliches und Exotisches. Das Ergebnis sind täuschend echte Farben und Formen.

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George, Gina & Lucy erobert mal wieder die Fashionista-Herzen. Denn die neuen Werke der Kultmarke sind nicht nur praktisch und geräumig mit vielen kleinen Seitentaschen, sondern auch trendy dank sommerlicher Farben und authentischer Details wie dem Karabinerhaken.

„Berry“ muss ja nicht gleich essbar sein – dafür aber umso stylischer. Das Berliner Label Liebeskind taucht eine Beuteltasche in die knallige Trendfarbe und stattet sie mit viel Trage- und Staukomfort aus.

Woran erinnert uns das Grasgrün? Vielleicht an den Urwald, aber auch an die klassische „Airliner-Tasche“ von Adidas. Die Sportmarke hat das Retro-Original aus den 70ern wieder aufgelegt … Flieger, wir kommen!

Fein, also haben wir jetzt noch mehr Möglichkeiten, unseren Kram zu verstauen. Aber egal, für welche Tasche ich mich entscheide, für mich muss auf jeden Fall mein Notizbuch rein. Welcher Tascheninhalt ist für Euch unverzichtbar?

Liebste Grüße
Eure Lena

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„Da, ich sehe ein Ufo! Und dort glitzern die American Express Karte und Obamas Gesicht. Und – oh toll – wir können von Oscar Wildes und Edgar Allen Poes Gesicht essen.” Ähm, wie bitte?

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So könnte der Ausruf eines begeisterten Besuchers bei Selfridges klingen, wenn er die schräge Deko, Pailletten-Klamotten und Porzellanteller vorfindet. Seit dem 30. April erstreckt sich eine farbenfrohe Welt über fünf Schaufenster und Keller des Londoner Kaufhauses. Sie heißt „Die Begegnung mit der fünften Art” und kommt von dem französischen Fashiondesigner und Künstler Jean-Charles de Castelbajac.  Die schrille Ideen-Landschaft ist Kunst-Installation und Boutique in einem. Sie erzählt die Geschichte einer Alien-Invasion und präsentiert gleichzeitig die Frühjahr/Sommer-Kollektion „Pirots, Parrots and Paradise”, die wiederum das Piratenthema aufgreift. Hinzu kommen Haushaltswaren, Teppiche, Accessoires und andere Artikel, die de Castelbajac designt hat.

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Mit diesem Projekt tritt de Castelbajac in die Fußstapfen anderer Designer wie Vivienne Westwood oder Louis Vuitton, die zuvor bei Selfridges ausgestellt haben. Der 60-jährige Avantgardist aus Frankreich ist berühmt dafür, dass er Elemente aus Kunst, Musik, Cartoons und aktuellen Themen zu poppigen Designs zusammenflickt. „In der Mode und jetzt in der Kunst war ich immer fasziniert davon, Sachen, die nicht zusammenpassen, zu kombinieren“, erklärt er dem Vicemagazine kurz vor dem Kaufhaus-Projekt. „Mode ist für mich ein Manifest. Es geht darum, Fragen zu stellen; Tragbarkeit ist mir egal.“

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Das merkt man an seinen unfassbar vielen Projekten aus 40 Jahren. Unter dem Titel „Urban Wildlife“ hat er Models Tierköpfe übergezogen und dazu den Beatles-Song „I wanna hold your hand“ von Hunden singen, äh, bellen lassen (allerliebst, kann man auch auf seiner Website bewundern). Die Muppets oder auch Andy Warhols Kopf hat er als flauschige Haarexplosionen auf den Laufsteg geschickt und Madonna vergrub sich unter einem Kleid, das aus Teddybären bestand. Hinzu kommen immer wieder Anspielungen auf politische und soziale Themen. „Mode braucht Rebellen”, findet de Castelbajac. „Ich glaube, viele große Modeunternehmen suchen verzweifelt nach Leuten, die etwas Mächtiges und Rebellisches mit ihrer Marke machen.“

Als de Castelbajac anfing, kreativ zu arbeiten, wollte er eigentlich nur Mädels kennenlernen. Einige Versuche der Schauspielerei und Singerei brachten nicht die ersehnte aphrodisierende Wirkung, also designte er sein erstes Teil: Eine Jacke aus einer alten Decke, die schließlich von John Lennon getragen wurde. Irgendwann war das Feuer des Ruhms entfacht. „Wir dachten, wir wären die Rolling Stones.“

Heute sieht der Freigeist die Mode so, dass sie Authentizität braucht. „Jedes Label sucht eine Band oder einen Künstler, um mit ihm zu arbeiten. Es reicht nicht, eine große Firma zu sein, ein Modelabel ohne Freund hat keinen Erfolg.“ Zu de Castelbajacs Freunden zählen Musikstars wie Lady Gaga, Rihanna oder Katy Perry, für die er Klamotten wie das Obama-Kleid entwirft.

De Castelbajacs neues und günstigeres Label names JCDC ist vielleicht etwas leichter verdaulich und … oder nein, eigentlich doch nicht. Dennoch finden wir seinen fantastischen Ideenreichtum, seine ironischen Geschichten und seinen Tatendrang herrlich. Schade, dass unsere Kaufhäuser uns nicht in solche Welten entführen.

Was meint Ihr? Schön oder schräg (oder beides)?

Eine überirdische Woche wünscht Euch

Eure Lena

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Stell Dir vor, Du machst Urlaub in Italien und stößt dort auf haufenweise handgefertigte, hochwertige, schicke Lederschuhe. „Kein Wunder“, denkst Du, ist Italien doch eines DER Länder für Fußcouture. Aber was, wenn es sich wirklich um Haufen handelt? Aus Sneakers? An einem Strand?

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Komisch auf den ersten Blick, kreativ auf den zweiten. ALIVESHOES ist ein Fashion- und Kunst-Projekt, das im April von dem Italiener Luca Botticelli ins Leben gerufen wurde. Umweltfreundliche Leder-Sneakers werden mit ebensolcher Naturfarbe bemalt und an verschiedenen öffentlichen Plätzen als Installationen angebracht.

Die Schuhe, ihre Qualität und ihr Design sollen höchsten Ansprüchen der italienischen Tradition nachkommen. Außerdem bestehen sie von der Lasche bis zur Sohle aus umweltfreundlichem Material. „Unser Ziel mit ALIVESHOES ist es, die Welt der Kunst, der Mode und der Nachhaltigkeit zusammenzubringen“, erklärt Botticelli. Und dafür wird an Aufwand nicht gespart.

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Talentierte Künstler von der ganzen Welt sind aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen und ihre Skizzen einzuschicken. The Clothes Whisperer interviewte Jonathan Allen, der kürzlich sein Projekt abgeschlossen hat. „ALIVESHOES zerstört die Grenzen (zwischen Mode und Kunst) auf geheimnisvolle Weise. Schuhe wurden bisher nie als künstlerisches Medium angesehen, aber in diesem Projekt werden sie es.“ Das Coole dabei ist: Sobald eine Installation wieder abgebaut ist, können wir die Schuhe kaufen und den Preis auch noch selbst bestimmen. „Konsumenten haben sonst nie die Chance, ein Stück Kunst zu kaufen, das sie entweder direkt anziehen oder weiterhin als Kunst betrachten können – aber noch einmal: Hier passiert das“, freut sich Allen. „Das Projekt kehrt die Erwartungen an Kunst und Mode auf seine eigene Weise um.“

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Stimmt. Es gibt ja andauernd ein neues Schuh-Projekt wie das von Adidas, aber das hier ist neu. CONLEY´S findet es so oder so spannend, was sich überall auf der Welt bewegt.

ALIVESHOES sucht auf der Website immer nach Leuten, die sich in irgendeiner Form beteiligen möchten. Also ran ans Skizzenbrett!

Was haltet Ihr von ALIVESHOES? Schön oder für die Füße?
Viele Grüße
Eure Lena

PS: ALIVESHOES hat auch eine Facebook-Page

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Dieser Monat war ein feierlicher. Unsere Plaudertaschen feierten Premiere mit der bezaubernden Bloggerin Anni. Großen Erfolg feierte unsere Daily Super-Soap aus Marrakesch,  bei der wir (mal wieder) eine Begegnung der pinkfarbenen Art hatten. Wir feierten das Comeback der Nerds, und schließlich überlebten wir reihenweise Feier- und Geburtstage mit ungefähr 287 Schokoladeneiern und 64 Kuchenstücken. Uff.

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Jonna wird bei Cup of Jo während der nächsten Wochen ein paar stylische Hochzeiten präsentieren. Als Erste geben sich Bill und Fanny das Ja-Wort an einem interessanten Ort: „In der New York City Hall zu heiraten war perfekt”, sagt die Braut. „Du konntest die Spannung in den Warteräumen fühlen, die Erwartungen und die Hochzeitsnerven. Es war echt schön, das mit Fremden zu teilen.“ Kommt als Nächstes der Flughafen? Seltsam und niedlich.

Frühlingsgefühle kochen auch bei Emily Johnston Anderson hoch. Die Fotografin mag am liebsten „ruhige Momente“. Das spüren wir beim Betrachten ihrer Arbeit, die einen intensiven, romantischen und familiären Augenblick nach dem anderen festhält. Besonders traumhaft finden wir das Pärchen Samuel und Carrie.

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Nach so viel Turteln mal wieder ein bisschen Selbstironie: Bekleidet folgt einem coolen Style, einem Super-Humor und einem herausragenden Service – auf Anfragen von Lesern reagiert Jana prompt mit Maßnahmen wie „der Aussetzer“. Sehr gekonnt.

Es ist bekannt, dass CONLEY´S es gern mal easy mag: Lena von Quality Rivets zeigt uns, wie sie es schafft, in Sweat Pants stylisch auszusehen. Mit zarten Plateaux-Sandalen, schwarzem Blazer und ganz natürlicher Fabelhaftigkeit.

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Josephine zählt gerade mal 16 Jahre und stellt bei Summerlisten Bilder hoch, die entzückender aussehen als Modestrecken aus einem Magazin. Da kriegt man direkt Lust auf einen Ausflug ins Feld.

Zeit für Veränderung? Die wundervolle Anna Frost ließ ihre langen Haare abschneiden und die süße Ivy von Goodomen hat sich Locken zugelegt. Wir finden, beides sieht toll aus. Und fragen uns, was das wohl bedeutet …

Viel Spaß beim Stöbern, Träumen und einen feierlichen Tanz in den Mai!

Lena

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Mann, was ein Monat. Warm, kalt, rauf, runter, und damit meine ich nicht nur die Temperaturen. Kann es sein, dass jeder nur noch übers Wetter und seinen Einfluss auf chemische Substanzen redet? Außer vielleicht ein paar anderen weltbewegenden Themen wie Scooters Haarfarbe, einem gähnenden Hasen (den haben wir schon mal irgendwo erwähnt) und wie man ohne größere Schäden in Büschen den Eiern hinterherkriecht. Nach dieser Anstrengung sehne ich mich danach, mich zurückzulehnen und von fabelhaften Blogs unterhalten zu lassen. Herrlich.

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Radeln kommt nicht nur ökologisch, sondern auch stylisch. Das beweist das Blog Copenhagen Cycle Chic, das nur Leute auf zweirädrigen Untersätzen zeigt. Wir finden dieses rosa Ufo von Puma ziemlich abgefahren.

Mia ist mit Whatsheart eine der wenigen Bloggerinnen, die hinter einem lässigen Style stehen – inklusive Jeans und Sneakers. Sie setzt sich durch, hat zuvor ein weiteres Magazin uberding.eu ins Leben gerufen, ist erfolgreich, jung, schön … hachja.

Hund Rocky gibt sich stylisch mit Military Jacke und – ähm – Utility Boots? Das Posing ist auch nicht schlecht. Vielleicht sollten wir mal seinen Booker wegen unserer nächsten Produktion anhauen.

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Apropos flauschig: CONLEY´S findet das ja super. Aber wir fragen uns manchmal, wo wir die Fellexplosionen schon gesehen haben. Waren es die kleinen Knäuel bei Raumschiff Enterprise? Ist es Teddy „Manfred“, der unseren Drucker bewacht? Nein, es sind die Muppets, stellt Refinery fest. Oder wie Lea uerdenkt, kommen sie von den guten alten Raves. Böse, aber lustig.

Man könnte fast meinen, so ästhetisch, wie Amy umzieht, macht es ihr Spaß. Bei mir sieht das jedenfalls anders aus; und Spaß macht´s noch weniger. Auch sonst liefert Amys Blog poetische Eindrücke in Foto und Text.

In Mau-Fashion haben wir ein feines Blog für die männlichen Wesen gefunden. Gerade rief der Autor zur „Bloggerparade: Baby-Bloggers“ auf, für die die Teilnehmer ein Foto von sich früher und heute posten. Da kommen automatisch Erinnerungen an meine frühere Topffrisur auf. Ähem.

CONLEY´S wünscht viel Spaß beim Stöbern!
Lena

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