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Jeans Guide - A to Z
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Acid-washed: (engl.: Waschen mit Säure) Waschart, bei der chlorgetränkte Bimssteine mitgewaschen werden – für harte Kontraste.

Aged: (engl.: gealtert) Die Jeans erhält ein "gebrauchtes Aussehen", auch used look genannt. Die künstliche Alterung wird durch mechanische oder chemische Verfahrensweisen (Waschen mit Zusatzstoffen, Reiben, Sandstrahlen) erreicht.

Anti fit: (fit engl.: Passform) Lässiger, überweiter Jeans-Style, der im Vergleich zu einer Röhrenhose bewusst nicht richtig passt.

Baggy: (engl.: ausgebeult, sackartig) Jeans-Style mit extrem weitem und lässigem Schnitt, die oft extrem tief hängend getragen werden. Vor allem in der Hip Hop und Skater-Szene angesagt.

Bell Bottom: (bell engl.: Glocke, bottom engl.: unterer Teil) Jeansschnitt à la Flower Power der 60-er und 70-er Jahre, auch flared genannt. Bund und Oberschenkel bis zum Knie schmal, ab dem Knie weit ausgestellt mit glockenartigem Fall.

Bleached Jeans: (bleached engl.: gebleicht) Mit Hilfe von Bleichmitteln gebleichte Jeans, die dadurch einen used look oder bestimmte Farbakzente bekommen.

Bootcut-Jeans: (engl.: Stiefel-Schnitt) Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps zur Bootcut gibt es hier für Männer und Frauen.

Boyfriend Cut: (boyfriend engl.:"fester Freund") Lässig-weiter Schnitt für Frauen. Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps zur Boyfriend gibt es hier.

Brushed Denim: (brushed engl.: gebürstet) Jeansstoff mit weichem samtigem Griff durch die geschmirgelte, aufgerauhte Oberfläche.

Button-Fly: Englisch für Knopfleiste – Der original Jeans-Verschluss an der Vorderseite (vgl. Zip-Fly).

Coin pocket: (engl.: Münzetasche) Die kleine fünfte Tasche in der rechten vorderen Tasche der Five-Pocket-Jeans – stilunabhängig eine der beliebtesten Taschenanordnungen bei Jeans

Crinkle-Effekt: englisch für Knitter-Effekt, der durch eine Nachbehandlung der fertigen Jeans mit Stärke erfolgt und dann im Ofen so fixiert wird, dass er nicht mehr auszubügeln ist.

Customized Jeanswear: (engl.: maßgefertigt) Jeansmode, die nach den Wünschen des Kunden bestickt, bemahlt, bestrahlt, gefärbt oder mit anderen Veredlungstechniken behandelt wird, so dass ein Unikat entsteht.

Cut: englisch für Schnitt

Denim: Typischerweise derber indigoblauer Stoff, aus dem die Jeans genäht wird. Der Begriff entstand aus dem französischen "Serge de Nîmes", bedeutet also "Serge-Stoff" (glattes Baumwollgewebe), der aus der französischen Stadt Nîmes stammt. Aus "Serge de Nîmes" wurde umgangssprachlich Denim.

Destroyed Look: (engl.: zerstörtes Aussehen) Durch überwiegend mechanische Verfahren wird ein stark benutzt wirkender Effekt erzeugt, dabei wird das Material gewollt teilweise zerstört. Schnitte, Risse und starke Aufschürfungen sind typische Merkmale.

Dirty Look: (engl.: schmutziges Aussehen) Durch zusätzliche Färbevorgänge mit brauner oder beiger Farbe wird ein Schmutzeffekt erzeugt.

Ecru: Ungefärbter Denim hat diese gelblich-weiße Farbe.

Faded: (engl.: verblasst) Der Denim wird künstlich gebleicht, mit Steinen gewaschen oder Abnutzungseffekte eingearbeitet. Es entsteht eine verblasste blaue Farbe.

Finishing: (engl: Abschluss) Endprozess bei der Herstellung, bei dem Fussel und lose Fasern durch eine Flamme entfernt werden.

Five-Pocket: (engl.: fünf Taschen) Klassischer Basic-Jeansschnitt mit fünf Taschen – je zwei Vorder- und Gesäßtaschen und eine kleine in der rechten vorderen Tasche, die so genannte Coin Pocket.

Fit: (engl.: Passform) Bezeichnet die verschiedenen Jeansschnitte.

Flared Cut: Modeschnitt der Hippiebewegung in den 60ern. Von Bund bis zu den Knien eng geschnittene Jeans, ab dem Knie stark ausgestellt mit glockenartigem Fall (daher auch bell bottom genannt). Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps gibt es hier.

Glamour Coating: (engl.: Glanzbeschichtung) Jeans mit Glamour-Effekten, z. B. Gold- oder Silberbeschichtung.

Größe: Jeans werden nicht nach üblichen Konfektionsgrößen eingeteilt, sondern nach W wie Waist (Taillenumfang) und L wie Leg oder Length (Beinlänge). Beide sind in der Maßeinheit Inch angegeben (1 Inch sind rund 2,54 Zentimeter), z.B W30 L34.

Hang Tag: englisch für Anhänger. Der Anhänger an der Jeans, der meistens zusätzlich über die Marke informiert.

Heavyweight Denim: (engl.: Schweres Gewicht) Besonders schwere Denim-Ware mit einem Gewicht von etwa 14 - 16 O.z. (engl. Ounce: Unze) pro Quadrat-Inch, wird manchmal auch als Winterjeans bezeichnet.

High Cut: (engl.: hoher Schnitt) Jeansschnitt, bei dem der Bund taillenhoch sitzt.

Ice-washed: (engl.: Eiswaschung) Waschtechnik, bei der eine besonders helle von Blau in Richtung Weiß wechselnde Optik entsteht.

Inch: (engl.: Zoll) Amerikanisches und englisches Längenmaß, in dem die Jeansgröße (Bundweite und Beinlänge) angegeben wird. Dabei entspricht 1 Inch 2,54 Zentimetern.

Indigo: tiefblauer Naturfarbton, welcher aus der Pflanze Indigofera gewonnen wird, die in Ostindien, China und Südamerika wächst. Wurde ursprünglich zur typischen Blaufärbung von Jeans verwendet. Heute wird die Farbe meist synthetisch hergestellt.

Jeans: Hose aus Denim, typischerweise mit fünf bis sieben Gürtelschlaufen, einem Knopf- oder Reißverschluß, auffallender Steppnaht, sechs Nieten und fünf Taschen. Der Ursprung waren Hosen aus Baumwolle, die aus der Gegend um die italienische Stadt Genua in die USA kamen. Aus der französischen Form des Städtenamens "Gênes" machte die amerikanische Umgangssprache den Begriff "Jeans".

Karotte: Typische Hosenform der 80er Jahre, mit sehr hohem Bund, weitem Sitz an Gesäß und Schenkeln. Die Hosenbeine laufen nach unten spitz zu, ähneln daher der Form einer Karotte.

Knee Pads: (engl.: Knieaufnäher) Verstärkung an den Knien der Jeans, häufig in Flickenform. Häufig zu finden bei Hosen im Workerstyle.

Knittereffekt: siehe Crinkle-Effekt

Leather Tag: (engl.: Lederetikett) Am rückseitigen Bund der Jeans, meistens rechts befestigtes Lederetikett, auf dem sich das Markenzeichen befindet. Ist fast nur noch bei höherwertigen Jeans zu finden, da die Erstellung und Weiterverarbeitung verhältnismäßig aufwendig und kostspielig ist.

Left Hand Denim: (engl.: auf links) Denimgewebe, bei dem die Diagonale des Stoffes von rechts unten nach links oben verläuft, ergibt eine diagonale Riffelung und verleiht einen weichen Griff, ist aber aufwendiger als Right Hand in der Herstellung.

Leibhöhe: gibt an, wie hoch der Bund der Jeans sitzt. Variiert je nach Stil und Modetrends zwischen taillenhoch (siehe Waist oder High Cut) und Low Cut, wobei die Jeans sehr niedrig auf der Hüfte sitzt.

Length: (engl.: Länge) Bezeichnet die Länge der Jeans gemessen vom Schritt bis zum unteren Saum, gemessen wird in Inch (engl. für Zoll). Normale Maße reichen von 20 Inch bis 38 Inch.

Loose Fit: (engl.: lockerer Sitz) Weite, lässige Passform der Jeans.

Low /Low Cut: (engl.: niedriger Schnitt) Hosen mit niedriger Leib-/ Bundhöhe.

Marlene-Jeans: benannt nach Marlene Dietrich, die diesen schon in den 20-er und 30-er Jahren beliebten Schnitt berühmt machte.

Moustache Optik: (engl.: Schnurrbart) Jeanslook, bei dem Sitz- und Kniefalten durch Auftragen von Hilfsmitteln künstlich erzeugt werden (z. B. Levis 509, Farbe blue john).

Mustang: Erste deutsche Jeansmarke, die Albert Sefranek 1958 einführte.

Navy-washed: (navy engl.: Marine) Fäden des Denimstoffs werden doppelt gefärbt und verlieren daher weniger Farbe. Dadurch bleiben dunklere Farbtöne länger erhalten.

Nietenhosen: Unter dieser Bezeichnung war die Jeans in den 50er und 60er Jahren in Deutschland bekannt. Die Nieten (Ösen, Druckknöpfe) waren ursprünglich funktioneller Natur, um die Hose zu verstärken – heute sind sie nur zierendes Beiwerk und Markenzeichen der typischen Jeans. Die Jugend trug sie als Symbol für den Protest gegen Tradition und Autorität – unter dem "Establishment" war sie verpöhnt.

Oldblue-washed: (engl.: altblau gewaschen). Beim Stone-Waschgang beigegebene umweltschonende Mittel rufen einen Gelbstich des Gewebes hervor.

One-washed: (engl.: einmal gewaschen) Die Jeans wird ohne chemische Zusätze einmal gewaschen, die Farbe ist daher dunkelblau.

Outseam: englisch für Außennaht, bezeichnet die Außennaht am Hosenbein

Overdyes: (engl.: übergefärbt) Bereits gewaschene Jeans, die nochmals überfärbt wird.

Overtwisted Denim: (engl.: verzwirbelter Denim) Denim aus Garnen, deren Fasern beim Verzwirnen besonders stark gedreht wurden. Dadurch ergibt sich ein leicht gekräuseltes Gewebe.

O.z.: Abkürzung für die englisch-amerikanische Maßeinheit Ounce (Unze), bezieht sich auf die Dichte des Denims, angegeben wird das Gewicht in "ounce per square yard" – also Unze pro Quadratyard. 1 Unze sind rund 28,35 Gramm, ein Quadratyard entspricht 0,863 Quadratmetern.

Paspel: Oft kontrastfarbiger gefalteter Stoffstreifen, der zur Verzierung von Nähten und Kanten benutzt wird und dadurch die Kontur und den Schnitt des Kleidungsstücks betont.

Pinto-washed Denim: Dieser erste bleached Denim entstand, als ein Hurricane die nasse Ware des amerikanischen Herstellers Cone Mills entfärbte.

Pocket Stiching: (engl.: Taschenbestickung) Charakteristisches Steppdekor auf den rückwärtigen Jeanstaschen, welches das Markenzeichen des Herstellers darstellt.

Pre-washed: (engl.: Vorwäsche) Übliches Verarbeitungsverfahren, bei dem der Jeansstoff vor der weiteren Verarbeitung ein- bis mehrfach gewaschen wird. Dadurch laufen Jeansstoffe fast nicht mehr ein, werden weicher und man kann dem Stoff schon vorab gewünschte Farbeffekte mitgeben.

Qualität: Die Qualität ist bei Jeans am Material, Verarbeitung, Passform, Schnittführung, Styling und Haltbarkeit erkennbar.


Raw Denim: (engl.: "roher", unbehandelter Denim) – das "Ur-Jeans-Material" mit unbehandelter Oberfläche, leichtem Graustich und steifem Griff.

Relaxed Cut: (engl.: entspannter Schnitt) Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps zum Relaxed Cut gibt es hier.

Reverse Denim: (engl.: umgedrehter Denim) linksseitig verarbeiteter Denim

Right Hand Denim: Struktur des Denim-Gewebes läuft von links unten nach rechts oben, vgl. Left Hand Denim.

Ripped Denim: (engl.: zerrissener Denim) Bei dieser Destroy-Technik wird der Denimstoff vorsätzlich zerrissen – ein beliebter Effekt in der Grunge-Szene der 90er-Jahre, der in letzter Zeit ein Revival erlebte.

Regular Fit: (engl.: normale Passform) Normale mittlere Leibhöhe, gerade geschnittenes Bein.

Röhre: auch Skinny- oder Slimfit-Jeans genannt. Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps zur Röhre gibt es hier für Männer und Frauen.

Saddle Stitch: (engl.: Sattelnaht) Absteppung, die einer handgearbeiteten Schusternaht nahe kommt und der Jeans einen nostalgischen Look verleiht.

Sandstrahlen: Dieses mit sehr kleinen, runden Bimssteinen ausgeführte Verfahren bewirkt einen vollen weichen Griff.

Scrubbed Denim: (engl.: geschrubbter Denim) Hierbei wird durch eine besonders starke Rauhung das Gewebebild fast unsichtbar.

Serge de Nimes: siehe Denim

Shrink to fit: (engl.: einlaufen lassen, bis sie passt). Früher wurden Jeans nicht vorbehandelt und liefen beim ersten Waschen stark ein. Die Hose musste zwei Nummern zu groß gekauft werden.

Skinny-Jeans: siehe Röhre

Slimfit-Jeans: siehe Röhre

Stone-bleached und Stone-washed: (engl.: mit Steinen gebleicht bzw. gewaschen) Waschverfahren, bei dem unter Zugabe von Steinen und Bleichmittel unterschiedliche Waschungseffekte erzielt werden können.

Straight-Leg-Jeans: gerade geschnitten. Detaillierte Beschreibung und Stylingtipps zur Straight-Leg gibt es hier für Männer und Frauen.

Stretch-Denim: (engl.: dehnbarer Denim) Dieser dauerhaft elastische Jeansstoff enthält Kunstfasern wie Helanca oder Elasthan, dadurch sitzen Stretch-Jeans dauerhaft eng.

Tapered: (engl.: zugespitzt) konisch verlaufende Hosenbeine, nach unten spitz zulaufend mit enger Fußweite.

Twisted Jeans: (engl.: verdrehte Jeans) Jeansform mit bewusst verdrehten Seitenähten. Diese ergeben ergonomisch geformte Hosenbeine. Twisted Jeans sind besonders bequem. Levis brachte 1999 unter der Marke "Engineered Jeans" diese innovative Jeans mit verdrehten Seitennähten auf den Markt.

Unwashed: (engl.: ungewaschen) Eine nicht gewaschene Jeans, die noch dunkel und steif ist. Sie läuft noch ein gutes Stück ein.

Used Look: (engl.: gebrauchtes Aussehen) Bezeichnung für einen vorsätzlich platzierten Abnutzungseffekt, der individuell auf einzelnen Stellen der Jeans vorgenommen wird.

Used-washed: (engl.: gebraucht-gewaschen) Die Jeans wird vor dem Waschen mit Kaliumpermanganat behandelt. Dadurch entsteht der Secondhand-Look.

Vintage-Jeans: Sehr alte "historische" Jeans, entweder bereits getragen oder im Originalzustand. Nicht zu verwechseln mit Jeans im Vintage-Look: auf alt gemachte Neuauflagen, die durch extreme Behandlung stark abgenutzt, verwaschen und/oder schmutzig wirken.

Vintage-Look: siehe Vintage-Jeans

Waschen/Waschung: Üblicherweise werden im Zuge der Produktion Jeans bzw. der Stoff ein- oder mehrfach gewaschen, um späteres Einlaufen zu verhindern und verschiedene optische und haptische Effekte zu erzielen (vgl. Acid-washed, ice-washed, navy-washed, oldblue-washed, one-washed, pinto-washed, pre-washed, stone-washed, unwashed, used-washed).

Workwear: (engl.: Arbeitsbekleidung) Ursprünglich war die Jeans als robuste Arbeitshose konzipiert – heute trägt man Worker-Jeans mit diversen verstärkten Nähten aus modischen Aspekten.

Worn In: Jeansmode, die eingetragen oder länger getragen wirkt. Der Worn in-Look wird durch Finishing-Verfahren wie Schmirgeln, Bürsten, Sandstrahlen künstlich erzeugt.

X-Dyes: Kett- und Schussfaden haben eine unterschiedliche Qualität und nehmen daher beim Färben unterschiedliche Farben an.

Zipper: Der Reißverschluß an der Jeans.

Zip-Fly: Reißverschluss, der oftmals die klassische Knopfleiste an der Vorderseite ersetzt (vgl. Button-Fly).

Zoll: Deutsch für Inch.

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