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A Sharper Image – Ein gutes Taschenmesser ist wie ein alter Freund!

Ein gutes Taschenmesser ist wie ein alter Freund. Man muss nicht viele Worte machen und kann sich jederzeit zu 100% aufeinander verlassen. Wenn erst alle Spiele gespielt sind und die Decke einem immer heftiger droht, auf den Kopf zu fallen, dann kommt die Zeit, sich mit wetterfester Kleidung und ordentlichem Schuhwerk zu rüsten und der Natur seine Aufwartung zu machen. Neben dem obligatorischen Proviant für den Aufenthalt im Freien darf hierbei eines nie fehlen: ein gescheites Taschenmesser. Ob der Apfel geschält, die Weidenflöte gebaut oder ein Wanderstock verziert werden muss, ein Taschenmesser hat auch in Zeiten der Apps seine analoge Daseinsberechtigung. Also raus an die frische Luft – und einen Hauch von Abenteuer und Lausbubenstreich erhaschen. Zwei besonders ansprechende Exemplare, die durch Form und Material bestechen, sollen hier nähere Erwähnung finden.

1. Das LONDON
Zum einen das Modell „LONDON“, mit dem die Seemänner der Côtes du Nord, den oft rauen Küsten von Bretagne und Normandie, ihrem Tagewerk nachgehen. Hier, wo man die Segelschiffe klarmachte und auf große Fahrt aufbrach, hat es sich  bewährt. Man findet es heute an Bord genauso wie an Land, denn sein kräftiger Griff liegt perfekt in der Hand und seine breite Klinge überzeugt beim Schneiden der Taue ebenso wie beim „Casse-croûte“, wie man hier das Picknick nennt.

2. Das BOULE
Zum anderen das „BOULE“. Seine Heimat ist der Südwesten Frankreichs, und es wird im Périgord auch GIMEL YATAGAN genannt. Seinen Griff fertigt man aus Buchsbaum, dem unvergleichlich harten Holz seiner Heimat, dessen Farbe im Laufe der Zeit von einem ursprünglichen Blond in ein wunderschönes Goldocker reift. Die Form der Yataganklinge erinnert an die Nähe zu Spanien und die Form des Griffs belegt seine Entstehung in der Zeit des Empire. In der Epoche Napoléon III. fand man es gleichermaßen in den Taschen der Männer wie der Frauen. Sein Griff gleicht einem Handschmeichler, seine Linien folgen der Anatomie, und berührt man es in der Tasche, glaubt man, die südliche Sonne auf der Haut zu spüren, wähnt einen Hauch von Lavendel in der Luft, und der Wunsch nach einer entspannten Partie Boule ergreift unweigerlich von einem Besitz …

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