Archiv für Dezember, 2009


Die letzte Reise dieses Jahr vor den großen Präsentationen im Januar führte meine Frau und mich nach London. Bei typischem Londoner Schmuddelwetter haben wir zwei Tage lang gefühlte 100 km Fußmarsch zurückgelegt und uns den absoluten Mode-Flash geholt. Covent Garden, Neal Street, Carnaby, Mayfair, Oxford Street und Regent Street und ganz wichtig die modernen Megastores Selfridges, Harvey Nichols, Liberty und Harrods waren unsere Stationen.

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Glamourous X-Mas
In wohl keiner anderen Stadt Europas stürzen sich die Geschäfte so auf das Thema „Festtagskleidung“. Gold, Glitzer, Samt, Smokings, Hüte in allen Varianten schmücken die Schaufenster, als ob es etwas Großartiges zum feiern gibt in den nächsten Tagen… :)

Glamourous Rock
Jenseits der Festtage ist alles erlaubt: Die neuesten Leggings kommen mit gelaserten Schlitzen, Fransen an den Seiten oder vorgeformter Kniepartie im Stil von Motorrad-Pants. Zerranzte Jeans sind mit Pailletten hinterlegt. Dazu passen kurze, knappe Lederjacken mit Nieten oder flokatiartige Felljacken und Westen.

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Verspielt und feminin:
Ja, ich dachte, ich sehe nicht richtig: Romantische Blümchenkleider mischen sich mit Karohemden. Dazukommen Blüschen, Röcke, Kleider und Strickjacken mit Punkten, Spitzen und Schleifchen.

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Herrenmode:
Bei den Männern prägen Karo-Hemden in allen Farben das Bild. Lang geschnittene Strick-Cardigans und Strickjacken erinnern ein wenig an Bademäntel. Auch der klassische Woll-Caban wärmt wieder.

Schuhe
Der Megahype – von anderen mehr oder weniger gekonnt kopiert – sind die roughen Boots von Fiorentini + Baker. Auch meiner Frau musste ich diese Schuhe (leider) kaufen. Außerdem gesellen sich viele sexy Overknees zu Hotpants oder Pump-Shorts aus seidigem Stoff.

Farben
Schwarz dominiert. Darunter mischen sich dunkle Brauntöne, Velours, Grau, und alle Lilavarianten. Gold, Silber, Bronze – Metallic und Pailletten glänzen überall auf Kleidern, Röcken, Tops und auf Hotpants.

Mich beeindruckte die Marke Uniqlo. Das japanische H&M wird in Deutschland so langsam bekannt, während es sich in London schon mit fünf Stores eingerichtet hat. Trendy, tolle Farben und Qualität zu günstigen Preisen.

Natürlich habe ich auch für uns viele Marken entdeckt. In den nächsten Tagen geht es ans Sondieren, auf die Suche nach den entsprechenden Kontakten, um dann die Neulinge in unser Portfolio zu stecken. Als erste natürlich, turbomäßig.

Mit einer gehörigen Weihnachtsstimmung verabschiede mich für dieses Jahr in den Urlaub nach Miami. Ich freue mich, Anfang Januar von den nächsten Präsentationen berichten zu können und wünsche euch schicke Festtage!

Euer Sven

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Jedes Jahr an Weihnachten nehme ich´s mir vor: Rechtzeitig mit der Geschenksuche anfangen, am besten drei Wochen vorher! Und jedes Jahr wird nichts draus. Mindestens ein Geschenk-Ideen-Loch bleibt – so zäh wie das Orangeat im Stollen. Euch geht es auch so, hab ich gehört? Na dann hier, schnell, schnell, noch ein paar Last-Second-Geschenk-Ideen.

Unter dem Kollektionstitel Jingle Flower von Comme des Garçons steht Barbie in schönster Blüte.

Unter dem Kollektionstitel Jingle Flower von Comme des Garçons steht Barbie in schönster Blüte.

Barbie, jingle all the way …
Zu Weihnachten feiert Barbie ein Comeback – und zwar als Mannequin. Die 50-Jährige Puppen-Ikone präsentiert ein Blumendesign von Rei Kawabuko, Gründerin und Designerin von Comme des Garçons. Das Kleid besteht aus Seide und entzückt mit einem asymmetrischen, voluminösen Rock. Zusammen mit allen möglichen bunten Goodies gehört die limitierte Barbie-Weihnachts-Edition zur Jingle Flower Collection und kommt in einer Geschenkbox. Dass Blumen mit Weihnachten nicht so viel am Hut haben, ist wohl der Sinn der Sache. Nochmal drehen, Barbie, aha, aha … na, schick ist es allemal.

„Jacque Helleu & Chanel“ feiert unter anderem den Parfum-Kult Chanel N° 5.

„Jacque Helleu & Chanel“ feiert unter anderem den Parfum-Kult Chanel N° 5.

Das Schwergewicht aus dem Hause Chanel
Vier Kilo wiegt es, und 280 Seiten ist es schwer: Das Buch über den Modekonzern Chanel kommt direkt aus seinem Herzen. Denn wer – außer Coco selbst – konnte die Haute-Couture-Legende besser kennen, als derjenige, der sie vierzig Jahre lang als Art Director und Visionär begleitet hat? Jacque Helleu hat ein Jahr vor seinem Tod eine Werkschau herausgebracht, die die Weltkarriere des Namens Chanel dokumentiert. Der Prachtband gewährt nach Buchstaben sortierte Einblicke in vier Jahrzehnte Luxusgeschichte und präsentiert über 400 Bilder und Anekdoten eines Insiders. Mehr Luxus gibt´s nicht. Und das auch noch zum Bestellen!

Einen schönen Last-Second-Sprint zum Fest wünscht
Lena

Links:
Telegraph
DSM
Chanel
Welt

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Grüße und Kulturtipps aus Miami

Dezember 10, 2009 | Erstellt von conleys | Keine Kommentare

Moin! Kurze Zwischenmeldung aus meinem Winterdomizil. Im Winter zieht es mich meist nach Miami, dort lief gerade die Art Basel Miami die führende Messe für Zeitgenössische Kunst in den USA und Winterausgabe der Art Basel. So muss die Kunst nicht den ganzen Winter frieren. Gute Idee. Die Party um die Kunst läuft ungefähr so ab: Tagsüber auf eine der 17 Shows gehen und abends am Pool oder Beach, über eben diese reden: Beachpartys mit Künstlern, Galeristen, Sammlern, Promis und allen, die coole, bunte Schuhe zum Anzug oder Pömps zum langen Bein tragen.

Mein Tipp: Die Galerie Joe Pierogi, 2010 N. Miami Avenue. Ein Stück weg vom Rest, aber tolle neue Ideen. Zu sehen gibt es Neues von Künstlern wie Nadja Bournonville, Dawn Clements, Hugo Crosthwaite, Adam Dant, oder James Esber. Hab mir auch sehr preisgünstig ein Bild gekauft und nenne mich jetzt Sammler.  Dann ist man schon viel wichtiger.

Pierogi Flat Files – Find Art Random Selection

Pierogi Flat Files – Find Art Random Selection

Noch ein paar persönlich getestete Geheimtipps für den Miami-Trip:

Essen: Draußen sitzen in der Lincoln Road und Leute auschecken. World Resource Cafe oder SushiSamba. Chicken Wings im Montys am Freitagabend oder tolle Tempura im Blades im Hotel Fountainbleu.

Sonne und frischer Fisch im Sushisamba Miami

Sonne und frischer Fisch im Sushisamba Miami

Fontaine Bleau Hotel Miami

Fontaine Bleau Hotel Miami

Shoppen: Bal Harbour Mall in Bal Harbour oder Barneys NY COOP auf Collins in South Beach.

Haut rein, Stephan

Fotos via

http://www.pierogi2000.com
http://miamifoodie.files.wordpress.com
http://www.fontainebleau.com

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Das mädchenhafte kleine Schwarze bei Cocorosa und bei Red Valentino.

Das mädchenhafte kleine Schwarze bei Cocorosa und bei Red Valentino.

Ball, Oper, Empfang (okay, auch die Schwiegereltern) und Party, Party, Party. Die herrliche Saison soll nicht nur rauschen, sondern krachen. Darf ich mich so richtig aufdressen?

Etwas nierenfreundlicher als so manches Outfit vor der Logo-Wand glitzert das zarte YFB-Kleid mit Farbverlauf.

Etwas nierenfreundlicher als so manches Outfit vor der Logo-Wand glitzert das zarte YFB-Kleid mit Farbverlauf.

Hintergrund
Naja, fürs Feiern brauchen wir eigentlich keinen (Hinter-)Grund, denn das liegt dem Menschen wohl im Blut. Schon im antiken Rom genoss die High Society ihre Special Events bei kulinarischen Exzessen. Im Liegen, versteht sich, und mit passenden, bequemen Klamotten. Weniger bequem, aber umso prunkvoller ging es im Barock zu, als etwa König Louis XIV. in Versaille die schicke Noblesse zum Tänzchen bat. In beiden Epochen ging es der feinen Gesellschaft sicher auch ums Feiern. Aber zugleich regierte bei jeder Partei der Wunsch, den anderen zu übertreffen. Sei es beim Einladenden, der sein Fest mit immer mehr Luxus ausstattete, oder sei es beim Gast, der sich in Sachen Benimm, Status und Kleidung nicht lumpen lassen wollte. Heute bietet sich vor allem der Rote Teppich für ein solches „See and be seen“ an. Aber wir können das auch! Uns ins Zeug legen, mächtig beeindrucken und darüber freuen. Jawohl.

Für Farben auf dem Roten Teppich und neuerdings auch im CONLEY´S Shop sorgen Just Cavalli und Single Dress.

Für Farben auf dem Roten Teppich und neuerdings auch im CONLEY´S Shop sorgen Just Cavalli und Single Dress.

Lösung
Das heißt: Ja bitte sehr, Du sollst Dich sogar aufdressen. Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten dafür:

  1. Das Schwarze, sowohl klein als auch groß, bleibt immer trendy und gibt sich mädchenhaft mit Spitze, Schleifen, Rüschen und Applikationen.
  2. Dass Pailletten die Modewelt faszinieren, haben wir schon festgestellt. Getoppt werden kann der Glitzerreigen wohl nur noch als All-Over-Variante auf einem Kleid.
  3. Für Hollywood-Insider: Farben! Grafische, florale und Ethno-Muster erstrecken sich auf gerafften, gewickelten und tunika-ähnlichen Schnitten.

Tipps: Bei vielen Events reicht das kleine Schwarze, aber große Anlässe verlangen nach Exklusivität. Dafür gibt es Marken, die mit Nachnamen „van Carpet“ heißen müssten, weil ihre Kleider unentwegt an Celebs gesichtet werden: Neben den Klassikern wie Red Valentino und Just Cavalli feiern Stars wie Eva Longoria und Cindy Crawford die Insider-Marke Single-Dress. Young Fabulous & Broke schafft uns ein paar authentische Hollywood-Looks über den großen Teich.
Don´t: Bei ausgefallenen Roben gilt es, mit Accessoires, Schmuck und Haarstylings dezent umzugehen.

Euer Urteil

Überragend schön oder schön overdressed? Wie findet Ihr den Abend-Chic?

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Viele frohe Feste wünscht Euch
Euer Outfit-Agent

PS: Ihr habt eine Styling-Frage?
Einfach an Blog@CONLEYS.de schreiben, und der Outfit-Agent ist im Einsatz.

Foto via: Danke für das zauberhafte Blog von Cocorosa!

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Exzentrische Schleppen, extraordinäre Schnitte und exorbitant edle Applikationen: Die Pariser Haute-Couture-Woche steht für „Luxus mal x“. Und diese Formel soll im Januar noch potenziert werden.

Über die mille décorations der letzten Haute-Couture-Woche mit Dior, Chanel, Gaultier oder Valentino ...

Über die mille décorations der letzten Haute-Couture-Woche mit Dior, Chanel, Gaultier oder Valentino ...

Erstmalig erstreckt sich das High-Fashion-Programm vom 24. bis 28. Januar auch im Glanz des Schmucks. Die sieben größten Vertreter der Haute Joaillerie namens Boucheron, Cartier, Chanel Joaillerie, Chaumet, Dior Joaillerie, Mellerio und Van Cleef & Arpels sind geladen. Zusätzlich zu den insgesamt nur 30 Fashion-Shows präsentieren sie ihre neuesten High-End-Schmuckkreationen – nur nach Vereinbarung und nur an einem bestimmten Tag. Das Beste von der Spitze ist eben selten.

... rieseln jetzt noch mille diamants von Dior Joallierie oder Boucheron.

... rieseln jetzt noch mille diamants von Dior Joallierie oder Boucheron.

Hinter der neuen Partnerschaft steckt die Idee von einer „echten Luxuswoche“. Die Meister der Haute Couture wie Chanel, Givenchy, Giorgio Armani Privé, Valentino und Elie Saab sowie die der Haute Joaillerie sollen „zusammenkommen, um außerordentliches Talent und Savoir-faire zu zelebrieren“, so heißt es in den News des Komitees „Chambre Syndicale de la Couture“.

Das Chambre Syndicale hat seit über 140 Jahren die Entscheidungshoheit darüber, welcher Designer sich überhaupt zur Haute-Couture-Riege zählen darf. Die Anfänge der Luxusschneiderei gehen aber noch weiter bis ins Jahr 1850 zurück zum Engländer Charles Frederik Worth. Er gründete das erste Modehaus in Paris, internationalisierte den französischen Sinn für Mode und bediente Hoheiten wie die Frau von Napoleon III.

Seitdem sinkt die Messlatte in Paris keineswegs. Jedes Jahr bewerben sich die Modehäuser aufs Neue, um ihre Werke zweijährlich zu präsentieren und prüfen zu lassen. Den höchstmöglichen Kriterien müssen sie nachkommen, 35 Unikate liefern, maßschneidern und aufwändig verarbeiten. Der Telegraph rechnet vor, dass die teuersten Roben aus hochwertigen Materialien, mit Perlen und Stickereien mehr als ein Vierteljahr anstrengende Handarbeit und locker 100 000 EUR kosten können. Dieser Luxus findet nicht nur Abnehmer, er dient auch als Inspiration für die Designer dieser Welt. Und ab sofort noch in Kombination mit Juwelen. Meine Güte … das ist exzessiv exklusiv mal xyz.

Was haltet Ihr vom Haute-Hype?

Bis bald
Eure Lena

Links/Via:

Federation Francaise de la Couture
Telegraph
Fashion Wire Daily
Vogue.com
Guardian
Boucheron
Dior Joaillerie

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